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| Editorial | ||
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Liebe Leserinnen und Leser, Hoffen auf Genossenschaft Seit einiger Zeit geistert ein Gedanke durch die Köpfe der wohnungspolitisch verantwortlichen Politiker dieser Stadt - die Wohnungsgenossenschaft. Wir fragen uns, ob sie nicht vielmehr als Alibi dient: Werden die Hintergründe der Privatisierung im Wohnungswesen mit diesem Ansatz aus der Arbeiterbewegung verschleiert und wird dabei die Mieterbewegung an den Rand gedrängt? Eine Genossenschaft hebt nämlich die gegensätzliche Position von Mietern und Hausbesitzern auf, ohne jedoch mit dieser neuen Form der Eigentumsförderung ausreichenden Wohnraum für alle sozialen Gruppen bereitstellen zu können. Die vorliegende Ausgabe des MieterEchos verfolgt den Weg der Wohnungsbaugenossenschaft vom wohnungspolitischen Kriseninstrument hin zu "Jedermanns Liebling" unter den Zielsetzungen, staatliche Eingriffe zu minimieren und Eigenverantwortung zu stärken. Daran knüpft das Thema des aktivierenden Staates an, das sowohl im Kommentar als auch in dem Beitrag "Stadt als Runder Tisch" von Uli Brand im Nachgang zur URBAN 21-Konferenz behandelt wird. Im weiteren Verlauf dieser Ausgabe wird der Angriff auf erstrittene Mieterrechte und den Mieterschutz hinsichtlich der Sicherheit von Mietobergrenzen thematisiert, und wir widmen uns der Situation von Obdachlosen. Anschließend folgen Berichte in den bekannten Rubriken über eine versprengte Wagenburg, einen umtriebigen Hausbesitzer, einen umgebauten Mieterladen, eine private Bank, eine vermeintliche Sekte, einen unfähigen Umwandler und über eine kostspielige Wärmedämmmaßnahme. Ihr MieterEcho Ab März 2001 neue Beratungsstelle in Steglitz in verkehrsgünstiger Lage Mittwoch 19 bis 20 Uhr, Holsteinische Straße 38, im Büro Bündnis 90/Die Grünen u Walther-Delegiertenwahlen Am 29. 1. 2001 wurde anlässlich der Mitgliederversammlung für Hohenschönhausen Günter Eggert als Delegierter gewählt.
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